BCM: Erstellung eines Betriebskonzepts für einen neuen Standort
Strukturiertes Vorgehen zur Sicherstellung der Betriebsfähigkeit im Krisenfall
Der Aufbau eines neuen Unternehmensstandorts – sei es durch Neubau, Standortverlagerung oder Reorganisation – bringt nicht nur Fragen der Flächenorganisation, IT-Infrastruktur und Sicherheitsplanung mit sich, sondern auch Anforderungen an das Business Continuity Management (BCM). Ein belastbares Betriebskonzept im Sinne des BCM stellt sicher, dass der neue Standort auch im Stör- oder Krisenfall handlungsfähig, versorgungsfähig und wiederanlauffähig bleibt. Es bildet die organisatorische, technische und dokumentarische Grundlage für Resilienz, Zertifizierbarkeit (z. B. ISO 22301) und die Integration in das übergeordnete Unternehmens-BCM.
Ein neues Gebäude oder Standort ist nur dann wirklich betriebsfähig, wenn auch im Stör-, Ausfall- oder Krisenfall Handlungssicherheit gewährleistet ist. Das Betriebskonzept im Sinne des BCM schafft die Grundlage dafür – durch klare Prozesse, hinterlegte Verantwortlichkeiten und gelebte Wiederanlaufpläne. Facility Management, IT, Sicherheit, Organisation und Unternehmensleitung müssen diesen Prozess frühzeitig gemeinsam gestalten, um Resilienz nicht erst nachträglich, sondern direkt mit dem Betrieb aufzubauen.