Business Continuity Koordinator
Funktion und organisatorische Einordnung
Der Business Continuity Koordinator organisiert die Kontinuitätsarbeit im zugewiesenen Standort, Fachbereich oder Prozessverbund des Betreibers. Er verbindet die zentralen Methoden mit den tatsächlichen Arbeitsabläufen und verfügbaren Ressourcen vor Ort. Sein Auftrag ist, belastbare Bereichsinformationen, nutzbare Geschäftsfortführungspläne und vorbereitete Beschäftigte zusammenzubringen. Die Funktion ist dem betreffenden Bereich zugeordnet und arbeitet fachlich mit dem zentralen Kontinuitätsmanagement zusammen. Bereichsgrenzen, Arbeitszeitanteil, Auskunftsrechte und Eskalationswege werden schriftlich festgelegt. Die Rolle kann neben einer bestehenden Aufgabe wahrgenommen werden, sofern ausreichende Kapazität und eine geeignete Vertretung vorhanden sind. Sie verlagert nicht die Ergebnisverantwortung der Prozessverantwortlichen auf den Koordinator. Eine personelle Zusammenfassung mit anderen Funktionen ist möglich, ersetzt jedoch keine klare Zuordnung der einzelnen Entscheidungen. Bei fremdbetriebenen Standorten arbeitet der Koordinator für die Interessen der eigenen Betreiberorganisation und sichert die notwendigen Informationen über vereinbarte Schnittstellen. Personalführung, Beschaffungsbefugnis und Ereignisleitung entstehen nicht allein durch die Koordinationsaufgabe.
